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von Hilmar Wagner am 30.06.2008
Füllstandskontrolle und Behälterverteilung – das funktioniert ab sofort auch in einer "explosiven Atmosphäre". Die HEUFT SYSTEMTECHNIK GMBH hat eine Gerätevariante entwickelt, welche die ATEX–Kriterien für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen erfüllt. In der Aerosol– und Spirituosenindustrie arbeitet die HEUFT VX ebenso risikolos wie in anderen Abfüllbereichen, in denen sich ein gefährliches Luft–Gas–Gemisch bilden kann.
Endlich machbar: Der Füllstand von Spraydosen lässt sich jetzt auch im explosionsgefährdeten Bereichen kontrollieren. Die HEUFT–Neuentwicklung erfüllt die ATEX–Kriterien und trägt die Ex–Kennzeichnung.
Sie stellt sicher, dass es nicht knallt: Geräte dürfen nur dann in explosionsgefährdeten Bereichen betrieben werden, wenn sie die Ex–Kennzeichnung tragen. Dazu müssen sie den europäischen Explosionsschutz–Richtlinien 94/92/EG und 1999/92/EG entsprechen, die auch unter Abkürzung ATEX für "Atmosphère Explosible" bekannt sind. Diesen strengen Auflagen werden die beiden neuen HEUFT–Lösungen zur Füllstandskontrolle und Behälterverteilung in höchstem Maße gerecht: Selbst in einer "explosiven Atmosphäre" laufen sie völlig sicher. Füllstandskontrolle und Behälterverteilung im Ex–Bereich
Mit radiometrischen Messungen überprüft die Füllstandskontrolle Spraydosen und andere Behälter auf Über– und Unterfüllung. Die Ergebnisse werden analysiert, Abweichungen vom Mittelwert grafisch dargestellt. Das hält Fehlabfüllungen auf einem extrem niedrigen Niveau und sichert die Produktqualität nachhaltig. Auf bis zu drei Bahnen teilt das andere ATEX–Gerät – etwa vor einem Einpacker – den Behälterstrom auf. Das Verhältnis der Zuteilung ist dabei frei wählbar. Stauschalter gewährleisten eine gleichmäßige Auslastung: Gefüllte Linien werden automatisch erkannt und von der Verteilung ausgeschlossen. Das steigert den Wirkungsgrad der gesamten Anlage. ATEX–Geräte mit Hitze– und Funkenflugschutz
Dass die ATEX–Geräte von HEUFT auch in Abfüllbereichen arbeiten können, in denen ein explosives Luft–Gas–Gemisch entstehen kann, hat das HEUFT–Entwicklungsteam durch die strikte Trennung von Kontrolleinheit und Behältererkennung erreicht. Während sich erstere außerhalb der Gefahrenzone befindet, kann letztere problemlos und sicher in einem Risikobereich der ATEX–Gruppe II, Kategorie 3 arbeiten. Denn ganz gleich, ob es sich um Hitze, um elektrische oder um elektrostatische Energie handelt: Die Erkennungen sind bestens geschützt, die Gefahr lebensgefährlicher Explosionen ist gebannt. HEUFT mono oder HEUFT DELTA–FW zur Behälterausleitung
Die Kontrolleinheiten beider Gerätevarianten lassen sich per Touchscreen bequem und einfach bedienen. Zugänge zu allen Netzwerken per Ethernet und TCP/IP sind ebenso verfügbar wie Anschlüsse für eine vorkonfigurierte DDE–Schnittstelle und für eine SQL–Datenbank. Als Ausleitung dient – je nach Anforderungen – entweder der HEUFT mono oder die HEUFT DELTA–FW. Integrierte Bedienungsanleitungen und eine Online–Hilfe erleichtern den fehlerlosen Betrieb. Hilfe zur Selbsthilfe bietet die Anbindung an den HEUFT TeleService. Verschleiß– und Ersatzteile lassen sich mit dem integrierten bebilderten Ersatzteilkatalog leicht identifizieren.
Zum großen Knall kann es dank dieser innovativen HEUFT–Technik nicht mehr kommen. Selbst in einer "explosiven Atmosphäre" lassen sich die beiden ATEX–Geräte ohne jegliches Risiko betreiben.
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